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Proaktive Mitarbeit lindert die Angst vor Jobverlust

Sich weiterbilden und die eigenen Fähigkeiten verbessern, stimmen in Krisenzeiten optimistisch.

Das proaktive Verfolgen von Karrierezielen verhindert die Furcht von Angestellten vor dem Jobverlust. Selbst in Krisenzeiten, wie momentan in der Coronavirus-Pandemie oder wenn ein befristeter Vertrag vor dem Ablaufen steht, haben zielorientierte Arbeitnehmer immer noch wenig Angst vor einer Entlassung. Das zeigt eine Studie der Curtin University.

"Maßnahmen wie das Verbessern der eigenen Fähigkeiten, der Aufbau von Netzwerken und das Schmieden von Karriereplänen geben Menschen ein Gefühl der Kontrolle. Dadurch werden sie optimistischer", erklärt Studienleiterin Sharon Parker. "Dagegen gefährdet ein passiver und reaktiver Ansatz nicht nur die Chancen einer künftigen Anstellung, sondern sorgt auch für Unsicherheit."

Das Forschung-Team hat 227 Angestellte mit befristeten Verträgen und ohne Aussicht auf Erneuerung ihrer Anstellung befragt. Die meisten davon fühlten sich unsicher, was ihre Karriereaussichten angeht. Die Wissenschaftler beobachteten die Befragten aber über mehrere Monate und merkten, dass einige nicht unsicherer wurden, als sich das Vertragsende näherte. Diese Angestellten setzten in dieser Zeit aktive Schritte für ihre Karriere.

Unter anderem haben die Arbeitnehmer mit ihren Vorgesetzten über Möglichkeiten zur Weiterbildung gesprochen. Sie haben auch versucht, Aufgaben zu erhalten, die ihnen bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten halfen. Den Forschern zufolge erhöhen solche Maßnahmen die Chancen auf eine weitere Anstellung und helfen auch dem Wohlbefinden der Angestellten. (pte)

Link: Studie der Curtin University

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